Dank Nuki öffnen sich Türen wie von Zauberhand

Viele von euch werden diese Situation kennen, oder? - Ups, Der Schlüssel fällt runter und ihr könnt ihn nicht mehr aufheben, oder bekommt ihn dann nicht in das Schlüsselloch. Mit diesen Problemen hatten wir ebenfalls fast täglich zu kämpfen und sind dadurch auf ein geniales Gerät gestoßen. Wir konnten ganz exklusiv für euch die Produkte der Firma Nuki Home Solutions aus Sicht eines Rollstuhlfahrers testen.


© Pixabay/LoggaWiggler

Schlüssel kosten uns täglich einige Nerven. Der erste Schlüssel wurde bereits in der Antike erfunden. Im 21. Jahrhundert muss es doch mittlerweile was Neues geben, oder?

Diese Frage haben wir uns gestellt und auf die Suche nach Produkten begeben, die den uralten Schlüssel ersetzen könnten. Wir haben daraufhin Nuki auf Kickstarter gefunden. Kickstarter ist eine sogenannte Crowdfunding Plattform. Mit Crowdfunding sammeln Unternehmen in der Gründungsphase das nötige Kapital, um ihre Ideen erfolgreich umsetzen zu können. “Nuki Home Solutions” ist ein junges Unternehmen aus Österreich, das sich zur Aufgabe gemacht hat, das Öffnen und Schließen von Türen einfacher und intelligenter zu gestalten. Kurz um, den klassischen Schlüssel “smart” werden zu lassen. Sie haben ein einzigartiges Smart Lock auf den Smarthome-Markt gebracht. Das Nuki Smart Lock, sowie die dazugehörige Funktionserweiterung Nuki Bridge.

© 2017 Nuki Home Solutions

Was ist ein Smart Lock?
Ein Smart Lock gibt dir die Möglichkeit den Schließzylinder deiner Tür mit deinem Smartphone/Tablet etc. zu steuern. Darüberhinaus bieten die meisten Produkte auch sehr viele “Komfort” Zusatzfunktionen. Das Nuki Lock besitzt aktuell die meisten Funktionen. Auf die Funktionen und weitere Einzelheiten, werden wir im Testbericht genauer eingehen.

 

Inhaltsverzeichnis


[sta_anchor id=“der-erste-eindruck“]


Testbericht 

Der Erste Eindruck

 Gleich nach dem Öffnen des Versandkartons hat uns das Produktverpackungsdesign positiv auf die zwei Produkte eingestimmt.
Das Nuki Smart Lock wird in einer eleganten schwarz-matten Schachtel geliefert. Gleich beim ersten Blick, sticht einem das in Glanz-Optik abgebildete Smart Lock ins Auge. Diese Box ist in den Firmenfarben (Schwarz/Gelb) gehalten und wirkt im Vergleich zu anderen Produktverpackungen wirklich hochwertig. Auf der linken Seite der Box findet sich ein Link, mit dem du überprüfen kannst, ob Nuki an deine Tür passt. Zusätzlich befindet sich an der rechten Seite der Verpackung eine kurze, bildliche Darstellung der Funktionsweise des Smart Locks. Am hinteren Seitenteil der Schachtel werden die 3 elementaren Aspekte von Nuki erklärt (“smart”,”simple”,”secure”). Das vordere Seitenteil ziert ein “Welcome home” designed by EOOS Schriftzug. Die Unterseite der Produktbox ist im Gegenteil zu Oberseite weiß gestaltet und listet den Inhalt sowie die Produkt-Voraussetzungen auf. Nach dem Hochziehen des Deckels findet sich auf der linken Seite der eigentliche “Star der Show”, das Nuki Smart Lock, sowie auf der rechten Seite das nötige Montagezubehör inklusive Kurzanleitung.

Die Nuki Bridge Box ist vom Verpackungsdesign äquivalent gestaltet (s.Bilder). Die Oberseite ist mit dem Produktnamen, sowie einem Bild der Bridge in Glanz-Optik gestaltet. Auf der linken Seite ist nur der Link zur Nuki-Webseite zu finden. Die rechte Seite ziert eine Bebilderung der Funktionsweise einer Nuki Bridge. Am hinteren Teil der Bridge-Box ist ein “Remote” Schriftzug zu sehen. Des Weiteren ist in einem Satz erklärt, welche Vorteile die Bridge-Erweiterung für dein Smart Lock bringt. Eine “Stay connected” designed by EOOS Schrift verschönert das vordere Seitenteil. Die Unterseite der Schachtel ist ebenfalls, wie beim Lock weiß und zeigt den Lieferumfang, sowie die notwendigen Voraussetzungen. Abschließend lässt sich zum ersten Eindruck sagen, dass die Produkte auch für einen Laien ziemlich einfach und verständlich wirken.

[sta_anchor id=“verarbeitung“]

Verarbeitung
Das Nuki Smart Lock ist durchaus sehr gut verarbeitet.[sta_anchor id=“erstmontage“] Durch den modernen, aber dennoch schlichten Style, passt es sowohl auf moderne Türen, als auch auf Türen in Retro-Optik. Beim smarten Türöffner werden zwei Materialien verwendet. Aluminium für den Drehknauf, sowie ein durchweg hochwertiges Kunststoffgehäuse für den unteren Bereich des Smart Locks.

Erstmontage
Das Nuki Smart Lock kann auf zwei Arten an der Tür montiert werden. Zum besseren Verständnis nennen wir diese “Variante A” und “Variante B”. Bei Variante A muss der jeweilige Zylinder mindestens 3 Millimeter Überstand zur Tür hin aufweisen. Hier wird das Smart Lock mittels 3 Schrauben an den Zylinder geklemmt. Um dies zu tun muss die Montageplatte A zur Hand genommen werden und dann mit dem beiliegenden Inbusschlüssel am Zylinder festgeschraubt werden.

Zu Variante B muss gegriffen werden, wenn der Zylinder weniger als 3 Millimeter Überstand zur Tür hat. Hier wird im Gegensatz zu Variante A, eine spezielle Klebeplatte verwendet, die am Zylinder fixiert wird. Dazu wird die Montageplatte B aus der Verpackung genommen, die Schutzfolie abgezogen und die Platte am Zylinder aufgeklebt. Wenn Variante A oder B installiert ist gibt es nur noch drei Schritte zu tun. Als erstes wird der normale, herkömmliche Schlüssel in den Zylinder gesteckt, dann steckt man das Nuki Smart Lock auf die befestigte Montageplatte.

Zu guter Letzt lädt der Besitzer des Nuki die Nuki App auf sein Smartphone herunter und richtet das Smart Lock damit ein. Das Nuki wird übrigens nicht mit einem Akku betrieben, sondern mit 4 AA Batterien. Diese sind bei der Auslieferung bereits eingelegt.

[sta_anchor id=“app-Installation/Einrichtung“]

Das Ausziehen aus der Wohnung oder dem Haus ist kein Problem. Wenn Nuki festgeschraubt wurde, kann man es ganz einfach wieder abschrauben. Bei der Klebeplatte ist diese einfach und rückstandslos abzuziehen und der Nuki-Support schickt eine Neue zu.

App-Installation / Einrichtung
Nachdem die Nuki App aus dem entsprechenden Store (Play Store oder App Store) auf das Smartphone installiert ist, öffnet man die App und los geht es mit der Einrichtung.
Zuerst kommt die Frage, ob das Smart Lock eingerichtet werden soll oder ob der Nutzer einen Einladungscode eingeben möchte. Um das Nuki zum ersten Mal einzurichten tippt man natürlich auf “Smart Lock einrichten”.


Im nächsten Schritt wird gefragt, ob das Smart Lock schon an der Tür montiert ist.

Man wird dann aufgefordert, seinen Namen einzugeben.

Gleich darauf soll der Knopf am Nuki Smart Lock für 5 Sekunden dauerhaft gedrückt werden, um es mit dem Handy zu verbinden.

Die beiden sind nach wenigen Sekunden verbunden.[sta_anchor id=“bedienung-via-Smartphone“]Hiernach soll ein Namen für das Nuki eingegeben und seine Lokalisation festgelegt werden. Der Besitzer des Nuki wählt dann aus, ob sich ein Drücker oder ein Knauf an der Tür befindet und muss sicherstellen, dass die Tür aufgesperrt und geöffnet ist. Jetzt geht man auf “Kalibrierung starten” und die Kalibrierung läuft. Zu guter Letzt wird gefragt, ob die Nuki Bridge hinzugefügt werden soll, aber darauf gehen wir später genauer ein.

Bedienung via Smartphone
Das Nuki Smart Lock lässt sich durch verschiedene smarte Geräte steuern. Zuerst gehen wir näher auf die Steuerung via Smartphone ein. Wir haben die Bedienung des Smart Locks mit vielen Smartphones getestet (u.A Android: Samsung Galaxy Note 3 & 4, Sony Xperia Z2 iOS: iPhone 7 Plus) und konnten keinerlei Probleme feststellen. Die Benutzeroberfläche ist glücklicherweise auf Android und iOS gleich, sodass die Bedienung auf jedem Smartphone nahezu identisch ist. Die Ansteuerung des Nuki erfolgt ohne das separat erhältliche Zubehör “Nuki Bridge” via Bluetooth 4.0. Die Nuki Bridge verbindet das Nuki mit dem Internet, sodass eine Steuerung über große Entfernungen, auch außerhalb der Wohnung möglich ist. Das Smart Lock selbst lässt sich im Bluetooth Betrieb laut Nuki aus einer Entfernung von 10m bedienen, sofern sich keine Hindernisse im Weg befinden. Die Entfernung reicht im Normalfall aus, wenn man sich direkt vor der Haustür befindet. Jedoch gibt es einige Anwendungszwecke gerade für Menschen mit Handicap, wo es durchaus nützlich sein kann die Nuki Bridge zu verwenden, falls die Bluetooth-Reichweite zu kurz ist. Das Steuern des Schließzylinders kann ganz bequem via Nuki-App vorgenommen werden. Die App ist passend in den Nuki-Farben (Schwarz, Weiß und Gelb) gestaltet und bietet viele Funktionen, ist jedoch sehr einfach sowie übersichtlich aufgebaut. Im oberen Bereich der App befindet sich links ein gelber Menü Button und mittig der App Name “Nuki”. Im zentralen Mittelpunkt der Applikation findet sich derselbe weiße Leuchtring, wie er auch auf dem eigentlichen Schloss ist. Innerhalb des Rings wird der aktuelle Status ausgegeben (aufgesperrt/zugesperrt). Möchte man nun die Tür aufschließen, kann dies mittels einer horizontalen Wischgeste ausgeführt werden. Die gleiche Geste verwendet man ebenfalls für das Zusperren, es sei denn man hat die Lock ‘n’ Go Funktion aktiviert, dann erfolgt das Abschließen innerhalb 20 Sekunden nach dem Aufschließen automatisch. Die einzelnen weiteren Funktionen stellen wir noch im weiteren Verlauf des Testberichts vor.

Hier haben wir ein kleines Video zur besseren Verdeutlichung:[sta_anchor id=“bedienung-via-Smartwatch“]

Bedienung via Smartwatch
Besitzer einer smarten Uhr können das Smart Lock auch mit einer Android Wear App oder Apple Watch App steuern. Die Nuki Smartwatch Applikation wird automatisch auf eure Smartwatch installiert, sobald ihr Nuki erfolgreich auf eurem Handy eingerichtet habt und die Watch mit dem Phone verbunden ist. Die Bedienung via Watch ist ebenso einfach gestaltet und selbsterklärend. Uns hat die Steuerung via Android Wear sehr gut gefallen. Die Wear App hat in unserem Test nur mit dem älteren Betriebssystem Wear 1.5, nicht mit dem neuen Update Wear 2.0 funktioniert. Sie erleichtert, das Auf/Zuschließen der Haustür enorm. Drei Toucheingaben am Handgelenk reichen und schon ist die Tür offen. Des Weiteren gibt es unter Android Wear die Möglichkeit, die Watch direkt mit dem Nuki zu verbinden und somit auch ohne verbundenes Smartphone die Tür zu bedienen. Als Rollstuhlfahrer mit Smartwatch können wir uns einen Alltag ohne diese super Möglichkeit nicht mehr vorstellen. Der Hausschlüssel ist somit nun immer fest am Handgelenk dabei.[sta_anchor id=“funktionen-der-Nuki-App“] Leider hatten wir zum Testzeitpunkt keine Apple Watch zu Verfügung.

Funktionen der Nuki App
Die Nuki App bietet viele Funktionen und Anpassungsmöglichkeiten. Die primäre Funktion der App ist natürlich das Auf-/Zuschließen deiner Tür.

© 2017 Nuki Home Solutions

Darüber hinaus gibt es noch zwei weitere Möglichkeiten, die sich auch im Prinzip rein auf das Steuern des Schließzylinders beziehen. Die sogenannte “Lock ‘n’ Go” Option. Wählt man diesen Button in der App, schließt einem Nuki die Tür auf und automatisch nach 20 Sekunden wieder ab.

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Gerade für uns Rollstuhlfahrer ist diese Option hilfreich, da man nach dem Durchfahren der Tür sich  nicht um das Abschließen kümmern muss. In der Praxis funktioniert die “Lock ‘n’ Go” Option  tadellos, jedoch haben wir trotz der zahlreichen Einstellungen keine Möglichkeit gefunden, die Zeit von 20 Sekunden zu ändern. Die zweite Funktion in diesem Bereich nennt sich “Auto Unlock”. Übersetzt heißt diese Einstellung “ Automatisches Aufschließen” und schließt die Tür auf sobald man sich dem Schloss nähert. Diese Funktion benötigt eine kleine Einrichtung, es muss der genaue Standort deines Smart Locks auf einer Karte innerhalb der App festgelegt werden. Das geschieht mittels GPS, hierzu ist es eigentlich nur nötig sich neben sein Smart Lock zu begeben und den Ort auf der Karte zu überprüfen sowie gegebenenfalls ein wenig zu korrigieren und dann zu bestätigen. Auto Unlock funktioniert durch das Zusammenspiel von Drei Technologien GPS, Geofences und Bluetooth. Beim Test des Auto Unlock konnten wir keine größeren Probleme feststellen. Lediglich das Festlegen des Standorts war anfangs etwas zu ungenau. Wir konnten das Problem jedoch lösen, indem wir den Standort draußen vor der Tür eingestellt haben. “Auto Unlock und Lock ‘n’ Go” lassen sich in den Optionen verknüpfen, sodass die Tür nach dem automatischen Aufschließen ebenso selbstständig nach 20 Sekunden abgeschlossen wird. Eine weitere geniale Funktion eines Nuki Smart Locks ist das vergeben “virtueller Zutrittsberechtigungen” an weitere Personen (Gäste, Familie, Reinigungspersonal, Pflegedienst etc.). Das Erteilen von Zutrittsberechtigungen funktioniert ebenso sehr einfach und intuitiv. Hierzu ist es nötig Links oben in der App das Menü zu öffnen, daraufhin in der Seitenleiste den Punkt “Person Einladen” wählen. Nun gibt man einen Namen ein z.B. Pflegedienst dann ein Klick auf OK und Einladung erstellen. Daraufhin wird ein 9-stelliger, einmaliger Einladungscode erstellt. Dieser Code muss nun in der Nuki App deines Pflegedienstes oder Gastes eingegeben werden. Am Anfang wenn man die App einrichtet wird man allerdings sowieso gleich gefragt, ob man einen Einladungscode verschicken möchte. Sobald der Code am Smartphone des Gastes registriert wurde, hat man an seinem eigenen Phone in der Nuki App zahlreiche Anpassungsmöglichkeiten für den neu erstellten Benutzer. In den Einstellungen lassen sich nun für den jeweiligen Benutzer Zeiträume einstellen. Diese lassen sich dann genauestens nach Uhrzeit und Wochentage individualisieren.

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Somit kann man zum z.B dem Pflegedienst nur Zugriff gewähren, wenn dieser benötigt wird. Ebenfalls kann man jedoch auch dauerhaften Zutritt erteilen oder den Zugang im Laufe der Zeit löschen.[sta_anchor id=“nuki-Zubehör(Bridge/Fob)“]

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Nuki Zubehör (Bridge/Fob)
Das Nuki Smart Lock lässt sich durch Zubehör erweitern, um noch mehr Funktionen bieten zu können. Die Bridge (Optional, nicht zur Verwendung nötig!) wird in eine Steckdose gesteckt und dient zur Verknüpfung des Smart Locks mit dem WLAN-Router. Sie darf nur maximal 5 Meter Abstand zum Nuki haben. Um die Bridge das erste Mal in Betrieb nehmen zu können, muss man zuerst die Bridge in 5 Meter Entfernung zum Smart Lock in eine Steckdose stecken. Ist dies geschehen, ist die Bridge im Wartungsmodus und bereit über die Nuki App gesucht und eingerichtet zu werden. Nun muss nur noch das WLAN eingestellt werden, dann ist dein Nuki immer verfügbar auch ohne Bluetooth. Diese Verbindung macht es möglich, das Nuki statt Bluetooth nun über das Internet zu steuern. Dies hat den Vorteil, dass du von überall deine Tür steuern und kontrollieren kannst. Des Weiteren kannst du nun zum Beispiel deinem Pflegedienst die Tür vom Bett aus öffnen, da die Reichweite nun unbegrenzt ist, sofern du Internet hast. Die Bridge bietet eine noch bessere Ausfallsicherheit im Gegensatz zur Bluetooth-Verbindung. Wir hatten das Nuki Combo Paket für den Test bekommen und können euch eigentlich nur das Nuki in Verbindung mit der Bridge empfehlen, da es in Verbindung mit der Bridge noch besser funktioniert. Der Fob ist ein kleiner, runder Schlüsselanhänger mit mittigem Druckknopf.[sta_anchor id=“bedienung-via-Amazon-Echo-Alexa“] Dieser Anhänger ermöglicht es auch Personen ohne Smartphone (z.B. Kindern und Senioren) dein Smart Lock zu steuern. Hierbei hast du ebenfalls die gleichen Möglichkeiten zur Individualisierung der Zutrittsberechtigungen (Uhrzeit, Wochentag). Leider hatten wir keinen Nuki Fob zum Testen zur Verfügung.

Bedienung via Amazon Echo “Alexa”
Was unsere Stimme alles bewirken kann beweist Nuki in Verbindung mit einem Amazon Echo (Amazon Echo Dot). Die Einrichtung der Sprachsteuerung des Nuki mit Amazon Echo (Dot) ist sehr einfach und in wenigen Minuten erledigt. Damit der hohe Nuki Sicherheitsstandard erhalten bleibt, ist zum Verwenden des Nuki via Alexa eine PIN nötig. Diese kann während der Einrichtung festgelegt werden. Nach der Installation kann man nun einfach “Hey Alexa, öffne Nuki” sagen, dann fragt Alexa nach deiner PIN. Ist die PIN diktiert öffnet sich das Schloss ohne einen Tastenbefehl. Das Abschließen funktioniert genauso einfach.
Der Skill hat aktuell einige negativ Bewertungen im Alexa Skill Store, welche wir überhaupt nicht nachvollziehen können. In unserem Test mit dem Amazon Echo Dot (2.Generation) gab es sowohl bei der Einrichtung als auch bei der Bedienung überhaupt keine Verständnisprobleme zwischen “Alexa” und “Nuki”. [sta_anchor id=“mehrwert-und-Verwendungsbeispiele-für-Menschen-mit-Handicap“]Alle Aufforderungen wurden zügig umgesetzt. Bei der PIN Vergabe sollte man nur auf Nullen verzichten, da “Alexa” Null schlecht versteht.

Mehrwert und Verwendungsbeispiele für Menschen mit Handicap
Nuki erleichtert uns Menschen mit Einschränkungen den Alltag enorm. Wir konnten das Nuki System über 3 Monate testen und möchten es nun im Alltag nicht mehr missen. Es ersetzt in unseren Augen die teuren elektronischen Einbautüren komplett. Wer zum Beispiel in der Funktion der Hände eingeschränkt ist und sich sehr schwer mit dem Drehen des Schlüssels tut, konnte früher nur durch einen aufwändigen Umbau der gesamten Tür selbständig auf/zusperren. Dank Nuki muss nun jedoch nichts an der Tür verändert werden. Ein elektrischer Türöffner wird ebenfalls bei den meisten Haustüren nicht benötigt, da es möglich ist, Nuki so einzustellen, dass durch den Aufschließvorgang der Türschnapper betätigt wird. Die Haustür springt somit automatisch auf, sodass man sie ganz einfach aufschieben kann.
Pflegedienst, Therapeuten, Haushaltshilfe kann man dank Nuki ganz einfach und schnell einen digitalen Schlüssel in Form der Nuki-App geben.[sta_anchor id=“sicherheit-des-Nuki-Smart-Locks“] Nuki bietet darüber hinaus auch einen erhöhten Sicherheitsfaktor, da eingeladene Personen sich im Notfall zutritt zum Haus verschaffen können oder man via “Alexa”, Smartphone oder Smartwatch die Tür öffnen kann. Wie es um Nuki im Punkto Sicherheit steht, verraten wir euch im nächsten Unterpunkt.

Sicherheit des Nuki Smart Locks
Nuki legt sehr hohen Wert auf Sicherheit. Um das zu gewährleisten, ist sowohl die App als auch das Smart Lock selbst, mit einer Ende-zu-Ende Verschlüsselung (wie bei eBanking) gesichert. Dabei kommunizieren Smart Lock und App über einen speziellen “Schlüssel”, der nur ihnen beiden bekannt ist. Um stets vor Angreifern geschützt zu sein, werden Daten, die über Bluetooth übertragen werden, schon vor dem Übertragen von der App verschlüsselt. Erst nach diesem Vorgang werden die Daten übertragen und vom Smart Lock letztendlich wieder entschlüsselt.
Darüber hinaus dient die Speicherung der “Schlüssel” als weiterer Sicherheitsfaktor. Die “Schlüssel” sind bestimmte Codes, die aus verschiedenen Zeichen bestehen und es dadurch für Angreifer sehr schwer ist, ins System einzudringen. Diese Codes sind für andere unerreichbar im Smartphone gespeichert.
Voraussetzung für diese Sicherheit ist, dass das Handy nicht gerootet ist. Rooten bedeutet, dass man weiterführende Rechte im System des Handys hat, als Andere und somit fast das ganze Betriebssystem des Smartphones verändern kann. Da aber die wenigsten Rooten, steht der Sicherung des Schlüssels nichts im Wege. Sollte das Smartphone einmal verloren gehen, das berechtigt ist dein Nuki mit der App zu steuern, kann gegebenen falls ein zweites, (für dein Smartlock) berechtigtes Handy in der Nähe gesucht werden und die Berechtigung kann mittels dieses Handys gesperrt werden, sodass der eventuell fremde Finder kein Zugriff zu deinem Zuhause erlangen kann. Ein weiterer Zusatz nennt sich “Challenge-Response”. Um zu verhindern, dass ein Unbefugter eine Nachricht (z.B. ein Entsperrbefehl der App) aufzeichnen und mit dieser später erneut einen Entsperrvorgang hervorrufen kann, wird das Challenge-Response Verfahren angewandt.
Wie funktioniert das genau?
In unserem Beispiel des Entsperrens wird der App zunächst einmal eine 32-Byte Zufallszahl übermittelt (Challenge). Erst nach diesem Vorgang kann die App den Entsperrbefehl an das Smart Lock senden (Response), das diese Zahl zwingend enthalten muss. Wird eine falsche Zufallszahl übermittelt, wird der Befehl automatisch abgelehnt und die Tür bleibt sicher verschlossen.
Neben der Frage nach der Sicherheit des eigentlichen Nuki Smartlock, wollten wir natürlich wissen, wie es nach der Installation des elektronischen Schlüsseldrehers, um den Versicherungsschutz aus der Sparte Einbruchdiebstahl steht. Nuki hat uns auf Nachfrage mitgeteilt, dass die Nachrüstung von Wohnungs-und Haustüren an der Türinnenseite mit Nuki keinen Einfluss auf die Einbruchsicherheit, der jeweiligen Wohnsituation hat. Dies hat sich die Firma Nuki Home Solutions durch UNIQA bestätigen lassen.
Türen, die mit Nuki ausgerüstet wurden, behalten, laut UNIQA Österreich, somit ihre Schutzklasse in vollem Umfang.[sta_anchor id=“kompatibilitätsbedingungen“]
Das war jetzt vielleicht etwas viel Information über die Sicherheit.
Dennoch hoffen wir, dass gerade durch diesen Umfang des Themas klar geworden ist, wie wichtig die Sicherheit für die Entwickler von Nuki ist.

Kompatibilitätsbedingungen
Nuki ist normalerweise an jeder Tür montierbar. Jedoch gibt es ein paar Dinge  zu beachten, um sicherzugehen, dass Nuki uneingeschränkt funktioniert.[sta_anchor id=“preise“]
Die Kompatibilität deiner Tür lässt sich ganz einfach innerhalb weniger Minuten unter www.nuki.io/check überprüfen.

 

Preise

© 2017 Nuki Home Solutions

© 2017 Nuki Home Solutions

© 2017 Nuki Home Solutions

NUKI SMART LOCK

NUKI BRIDGE

NUKI FOB

Das Nuki Smart Lock macht dein Smartphone zum intelligenten Schlüssel. Es öffnet dir die Tür, wenn du nach Hause kommst und sperrt wieder ab, wenn du gehst.

Die Nuki Bridge bringt dein Nuki Smart Lock online, wodurch du es jederzeit mit der Nuki Smartphone App aus der Ferne steuern und verwalten kannst.

Mit dem kleinen Bluetooth-Schlüsselanhänger kannst du deine Tür auch ohne Smartphone jederzeit auf- oder zusperren.

Preis: UVP 229 € Preis: UVP 99 €

Preis:  UVP 39 €

 

© 2017 Nuki Home Solutions

NUKI COMBO

(NUKI SMART LOCK + BRIDGE)

 Preis: UVP 299 €[sta_anchor id=“fazit“]
© 2017 Nuki Home Solutions STAND: 25.07.2017

Fazit
Wir können die Nuki Produkte, nach über drei Monaten Dauereinsatz und ausführlichen Tests, jedem Rollstuhlfahrer oder Mensch mit Handicap wärmstens weiterempfehlen. Nuki erleichtert den Alltag in Punkto Tür-Bedienung enorm. Gerade wenn man Einschränkungen in der Handmotorik besitzt, ist es eine große Hilfe, wenn Nuki das Auf- und Zuschließen der Tür übernimmt. Auf jeden Fall würden wir euch die Nuki Combo ans Herz legen, da die Bluetooth-Verbindung nicht so stabil ist, wie eine permanente Verbindung über das Internet zum Nuki. Die Montage hat reibungslos funktioniert und ist selbst mit eingeschränkter Fingerfertigkeit möglich. In den drei Monaten konnten wir vollstes Vertrauen in Nuki Home Solutions gewinnen. Es kam nie vor, dass wir die Tür nicht öffnen konnten. Bei der Bedienung des Smart Locks mit einer Android Wear Smartwatch ist es lediglich nach dem Update von Android Wear 1.5 auf 2.0 zu erheblichen Problemen gekommen, sodass es uns nicht möglich war, das Nuki mit einer Wear 2.0 Uhr zu verbinden. Somit wäre eine Android Wear 2.0 Anpassung der Nuki Wear App wünschenswert. Hierbei würden wir uns auch freuen, wenn die Wear App als eigenständige Wear 2.0 standalone Version zur Verfügung stehen würde. Lediglich ein kleiner Kritikpunkt ist der Knopf am Smart Lock selbst. Dieser könnte unserer Meinung nach einen etwas besseren Druckpunkt besitzen. Darüber hinaus wäre es für Rollstuhlfahrer notwendig, dass die Zeit der “Lock ‘n’ Go” Funktion individuell verlängerbar ist. Mit der restlichen Bedienung waren wir mehr als zufrieden. Die Schlüssel-Benutzerverwaltung hat perfekt funktioniert. Wir konnten somit allen wichtigen Personen ganz einfach Zutritt zum Haus verschaffen.

Wir möchten uns an dieser Stelle nochmal ganz herzlich beim gesamten Nuki-Team bedanken, die uns einen langen, reibungslosen Test der Nuki Combo ermöglicht haben.
Vielen Dank dafür.

Was uns gut gefällt: Was uns nicht so gut gefällt:
👍Preis/Leistungsverhältnis
👍Design & Verarbeitung 👎Druckpunkt des Knopfes am Nuki schwammig.
👍Schnelle & unkomplizierte Montage 👎Nuki Wear App funktioniert noch nicht richtig mit Wear 2.0
👍Einfache Einrichtung & Handhabung 👎Nuki Wear App noch nicht als Standalone Wear 2.0 App verfügbar.
👍Kompatibilität zu allen gängigen Türen 👎Zeit von “Lock ‘n’ Go” nicht verlängerbar
👍 Bedienungsvielfalt des Nuki (Android, iOS, Amazon Echo, Apple Watch, Android Wear)
👍Keine Veränderung der normalen Tür/Zylinder notwendig
👍 Sehr zuverlässiges System
👍 Neueste Sicherheitsstandards
👍 Keine Veränderung des Versicherungsschutzes
👍 Automatische Bedienung des Türschnappers durch Nuki Tür aufdrücken nicht notwendig
👍 Sehr gute, individuelle  Benutzerverwaltung  [sta_anchor id=“impressionen“]

 Impressionen

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Ein Kommentar
  1. Auf Nachfrage per Mail teilte uns Nuki mit, dass es doch eine versteckte Möglichkeit gibt, die kurze Lock ’n’ Go Zeit zu umgehen. Nuki schrieb folgendes: „Leider ist es technisch nicht möglich die Zeit zu verlängern, da nach 20 Sekunden gewisse Timeouts auslaufen und es dann zu Problemen kommen kann. Es besteht die Möglichkeit die Lock ’n’ Go Zeit auf 5, 10, 15, oder 20 Sekunden einzustellen. Sollte dies nicht ausreichen, kann in den Experteneinstellungen des Auto Unlocks auch gewählt werden, dass das Smart Lock immer automatisch abschließt, sobald der Geofence verlassen wird. Das gewährleistet dann, dass die Tür sicher verschlossen wird, sobald man sich mehr als 50m vom Haus entfernt. Die Lock ’n’ Go Funktion muss dann theoretisch gar nicht mehr benutzt werden.“ Sobald wir diese Option getestet haben, wird es einen Nachtrag mit weiteren Informationen geben.

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