Verschiedene Farbsinnstörungen

Ach, die Welt ist so voll von schönen Farben. Rot, Gelb, Grün, Lila, Blau und noch ganz viel mehr. Doch was ist, wenn man sie nicht sehen kann?

Man unterscheidet bei uns Menschen zwei verschiedene sogenannte „Farbsinnstörungen“. Es gibt die „Farbfehlsichtigkeit“ und die „Farbenblindheit“. Bei der Farbfehlsichtigkeit sehen die betroffenen Menschen zwar eine Farbe, aber sie sehen nicht die richtige Farbe. Zum Beispiel bei der „Rot-Grün-Schwäche“ nimmt man rote und grüne Dinge als anders farbig war. Es kann außerdem auch sein, dass man eine Schwäche hat, mit der die Person blau nicht sehen kann. Wenn das der Fall ist, wird die Farbe Blau ebenfalls durch eine andere Farbe ersetzt. Im Unterschied dazu ist die Farbenblindheit wesentlich schlimmer, weil man bei ihr gar keine Farben erkennen kann und dadurch dann alles nur in verschiedenen Grautönen sieht. Beide Störungen verursachen natürlich im Alltag viele Beeinträchtigungen, denn stellt euch doch mal vor: Ihr steht morgens vor dem Kleiderschrank und zieht euch ein gelbes T-Shirt an, aber wenn ihr euch dann mit euren Freunden trefft, sagt plötzlich jemand: „Hey, du hast aber ein cooles, rotes T-Shirt an.“ Das wäre jetzt nicht ganz so schlimm, aber ich glaube es kann manchmal schon für unangenehme Situationen sorgen. Anders sieht es da schon bei der Farbenblindheit aus, weil man da ja schon vor dem Kleiderschrank fragen muss: „Welche Farbe hat das T-Shirt?“

Eins ist sicher: Ihr braucht euch nicht schlecht zu fühlen, wenn ihr eine Farbstörung habt, weil ihr seid mit diesem Handicap nicht allein! Deshalb scheut euch auch nicht andere Leute nach der Farbe zu fragen.

 

Die meisten Menschen wissen, ob sie eine Farbschwäche haben oder nicht, aber dennoch findet ihr gleich nach diesem Satz ein Video, mit dem ihr einen Test machen könnt, ob ihr Farben richtig sehen könnt.

 

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